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UNTERFRANKEN: SPEZIALITÄTEN VOM EDLEN WEIN BIS HIN ZUM FLÜSSIGEN GOLD

Das fränkische Saaletal zwischen Bad Kissingen und Hammelburg ist für Weinliebhaber längst kein Geheimtipp mehr. Die Gegend mit den Muschelkalkhängen des Saaletals und seinen Nebentälern im Süden von Bad Kissingen bis Hammelburg gehört zum Weinland Franken.

Der Weinbau hat seinen Ursprung in Hammelburg, der ältesten Weinstadt der Region, wo Karl der Große im Jahr 777 sein fränkisches Königsgut zusammen mit den Weinbergen an das Kloster Fulda übertragen hat.

Hammelburg und der Weinort Ramsthal bilden zusammen eine 150 Hektar große Anbaufläche für die Weinsorten Müller-Thurgau, Bacchus, Silvaner, Riesling, Perle und Domina. Ob Weißwein, Rotwein, Sekt oder Secco, die Weingüter haben für jedermann etwas Passendes in ihrem Sortiment.

 

„Jeder Wein hat seine Heimat. Das fränkische Weinland ist eine herzliche Einladung, beides kennen zu lernen.“

 

Nicht nur der Wein ist in Franken sehr beliebt, ab September beginnt die heiß ersehnte Federweiser-Saison.  Wer das fruchtig prickelnde Getränk nicht kennt: Federweiser ist frischer Traubenmost, der gerade begonnen hat zu gären. Am besten schmeckt er direkt aus dem Fass, wo er gerade erst am Anfang seiner Gärung ist. Federweiser soll wegen seiner vielen Vitamine und Hefebakterien übrigens sehr gesund sein.

Bekannt sind auch die fränkischen Obstbrände. Sie werden in kleinen Brennereien in ganz Unterfranken auf traditionelle Art hergestellt. Die fränkische Williamsbirne, Äpfel, Schlehen und Zwetschgen sind nur einige Obstsorten, aus denen Obstbrände gewonnen werden. Aus Holunder, Quitten, Hagebutten und anderen Zutaten werden oft auch süße Fruchtliköre hergestellt.

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